1. Personal

1-2 staatl. anerkannte Erzieher/in und  sowie Auzubildende und Praktikantinnen / Praktikanten betreuen und fördern die Kinder in der Krippe.

2. Finanzierung der Krippe

Die Ausgaben der Krippe werden gedeckt durch:

Betreuungsgelder der Eltern und das Sozialdepartement.

Die Krippe ist selbsttragend, d.h. der Ertrag deckt den Aufwand. Mit dieser Zielsetzung wird alljährlich das Betreuungsgeld neu festgelegt.

Allfällige Betriebsüberschüsse werden für den Ausbau der Krippe verwendet.

2.1 Elternbeiträge und Zahlungskonditionen

Die Betreuungszeiten und -tage werden durch den Betreuungsvertrag verbindlich.  Sie sind im Betriebskonzept festgehalten und dienen als Grundlage für die Berechnung des Elternbeitrages. Dieser wird in Form eines Monatsbeitrages am Endes des laufenden Betreuungsmonates in Rechnung gestellt.

Zusätzliche Betreuungstage werden nach Möglichkeit berücksichtigt und werden zu den monatlichen Kosten zusätzlich verrechnet. Dies zum jeweiligen Tagessatz.

Die Rechnung wird monatlich gestellt und muss mit der QR Code Rechnung beglichen werden.

Ferien- oder Krankheitsabsenzen, können nicht kompensiert oder rückerstattet werden.

2.2 Subventionierter Beitrag

Die Zusammensetzung eine subventionierten Beitrages wird von der Stadt Zürich (SD und Schul und Sportdepartement) definiert.

Bei der Informationsbeschaffung zum Anmeldeprozess sind wir gerne behilflich.

2.3 Preis für einen Krippenplatz ohne Mitfinanzierung

Kleindking

Tagessatz: 125.-

(Monatsbeitrag variiert je nach Anzahl Betreuungstagen)

– Bsp Betreuungstag Dienstag im Juli 2022:  4 x 125.- = 500.-

– Bsp Betreuungstage Dienstag & Donnerstag Juli: 8 x 125 = 1000.-

Säugling

Tagessatz: 167.-

(Monatsbeitrag variiert je nach Anzahl Betreuungstagen)

– Bsp Betreuungstag Dienstag im Juli 2022:  4 x 167.- = 668.-

– Bsp Betreuungstage Dienstag & Donnerstag Juli: 8 x 167 = 1336.-

Den Eltern welche einen direkten resp. privaten Beitrag zahlen, wird jährlich eine Übersicht der Beiträge ausgehändigt.

3. Einschreibegebühren

Fr. 300.00 Schreibgebühren einmalig bei Vertragsunterzeichnung.

4. Reservation / vorübergehende Reservation /

gefragte Tageszusammensetzungen

Stehen nach einer Besichtigung die Tage nicht ganz oder nur teilweise fest, können für 3-4 Wochen die die relevaten Betreuungstage vorübergehend reserviert werden (unverbindlich).

Kommt es zu einer Anfrage, die den letzten verfügbaren Betreuungstag betrifft, werden die Eltern jeweils darüber informiert. Ist zu diesem Zeitpunkt noch eine vorübergende Reservation anstehend, müssen diese Eltern den Tag/e freigeben, fix reservieren oder diese buchen. Eine fixe Reservation wird monatlich mit 300.- pro Betreuungstag berechnet.

5. Eintritt

Die Anmeldung erfolgt durch die Erziehungsverantwortlichen direkt bei der Kinderkrippe.

Ein Eintritt ist jederzeit nach Absprache mit der Krippen oder Geschäftsleitung möglich, die minimale Betreuungszeit beträgt einen ganzen Tag pro Woche.

5.1 Eingewöhnungsphase

Die Anfangszeit in der Krippe ist für das Kind und die Eltern ein neuer Lebensabschnitt. Er kann Ängste und Unsicherheit auslösen. Die Eingewöhnungsphase soll deshalb individuell dem Kind angepasst werden. In der Regel dauert die Eingewöhnungsphase 2 Wochen, dies ist für Eltern und Kind, wie auch für die Betreuer eine intensive Zeit.

In der ersten Woche geht es darum, die Krippe und die Betreuer kennenzulernen, während dieser Zeit besuchen das Kind und die Bezugsperson die Krippe täglich für eine Stunde. Die Betreuer nehmen Kontakt mit dem Kind auf und versuchen mit ihm zu spielen und in Beziehung zu treten.

In der zweiten Woche ist das Kind zunächst für einen kurzen Zeitabstand ohne die vertraute Bezugsperson in der Krippe. Je nach Reaktion des Kindes auf diese Trennung wird der alleinige Aufenthalt in der Krippe langsam oder schneller gesteigert. Das Kind soll nach der Eingewöhnung gut ohne die Eltern in der Krippe bleiben können. Ziel ist es, das Kind am Ende der Eingewöhnungszeit mindestens für fünf Stunden ohne Elternteil in der Krippe zu haben. Wird ein Kind während der Eingewöhnungsphase krank, muss diese verlängert werden, damit der regelmässige Krippenaufenthalt gelingen kann.

Die Eingewöhnungszeit wird mit der regulären Monatspauschale berechnet, dabei wird ab dem ersten angemeldeten Eingewöhnungstag gerechnet.

6. Änderungen der Betreuungszeiten

In Absprache mit der Krippenleiterin können die Betreuungszeiten der Kinder erhöht werden.

Reduktionen von Betreuungszeiten sind mit einer Kündigungsfrist von 3 Monaten schriftlich mitzuteilen.

7. Austritt

Der Austritt des Kindes erfolgt nach Absprache mit der Krippenleitung, mit drei Monaten Kündigungsfrist zum Ende eines Monats. Es ist für die Eltern obligatorisch, das Kind schriftlich in der Krippe abzumelden.

8. Öffnungszeiten

Die Krippe ist von Montag bis Freitag von 07.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Die Kinder sollen bis 9 h in der Krippe sein und können ab 17 Uhr abgeholt werden. Ausnahmen sind möglich, sollten jedoch telefonisch bzw. mündlich abgesprochen werden.

Zu spät kommende Kinder unterbrechen unseren Aktivitäten und stören unter Umständen die Konzentration einer ganzen Gruppe, ausserdem können sie nicht angemessen begrüsst werden und haben es schwerer sich in die Gruppe einzufinden. Deshalb bitten wir die Eltern um Pünktlichkeit.

An folgenden Tagen ist die Krippe geschlossen:

  • Knabenschiessen: geschlossen
  • Sechsiläuten: geschlossen
  • Auffahrtsfreitag: geschlossen

Während den Weihnachten und Neujahr schliessen wir uns den Schulferien an, dies hat eine Reduktion der Monatspauschale zur Folge, welche im Monatsbeitrag bereits so abgerechnet wird. Das bedeutet generell für Schliesstage seitens der Krippe, welche ausserhalb der Feiertage liegen.

Die Krippe ist während 50 Wochen im Jahr geöffnet. An den gesetzlichen und kantonalen Feiertagen ist die Krippe geschlossen.

Den Eltern wird jährlich eine Übersicht mit den Schliess und Öffnungstagen ausgehändigt.

9. Bring- & Abhol-Kompetenz

Falls das Kind von jemand anderem als vom Erziehungsverantwortlichen abgeholt wird, bitten wir Sie, uns dies beim Bringen oder während des Tages telefonisch mitzuteilen. Wir können es nicht verantworten, das Kind einer Person, die uns nicht bekannt ist oder nicht explizit angegeben wurde, mitzugeben. In diesem Fall werden wir uns bei Ihnen telefonisch erkundigen, wenn wir Sie nicht erreichen können, erlauben wir uns, das Kind bei uns zu behalten.

10. Krankheit

Akut kranke Kinder (mit Infektionen, ansteckenden Kinderkrankheiten, Fieber, Bindehautentzündungen etc.) müssen zu Hause bleiben. Bei Unsicherheiten nehmen Sie bitte Kontakt mit der Krippenleitung auf. Es liegt im Ermessen der Krippenleitung und den Erziehungsverantwortlichen zu entscheiden, ob das Kind zu Hause bleiben sollte.

Für das kranke Kind ist es sehr anstrengend in unsere Betreuung sein zu müssen. Das fördert den Heilungsprozess nicht. Das Kind braucht Ruhe und eine schonende Umgebung, um wieder gesund zu werden. Schon für ein gesundes Kind ist ein Krippen-Tag anstrengend. Unsere Personalsituation sieht nicht vor, kranke Kinder einzeln zu pflegen und zu betreuen.

Daher gilt:

  • Kinder die krank sind müssen zu Hause betreut werden.
  • Wenn das Kind in der Krippe erkrankt, werden die Eltern benachrichtigt und müssen das Kind abholen.
  • Das Kind muss 24 Stunden ohne fiebersenkende Mittel fieberfrei sein, bevor es wieder in die Krippe kommt.
  • Das Kind muss einen Tag frei von Durchfall und Erbrechen sein, es muss wieder normal essen können. Mehrmaliger Durchfall ist häufig ansteckend!
  • Bei ansteckenden Kinderkrankheiten bitte das Kind solange zu Hause behalten bis es nicht mehr ansteckend ist.
  • Starke Erkältungen müssen zu Hause auskuriert werden
  • Allen Kleinkindern und Säuglingen wird Fieber im Ohr gemessen.

11. Hygiene & Sicherheit

Die gesetzlichen Anforderungen an die Hygiene in der Schiguna werden regelmäßig durch das Lebensmittelinspektorat geprüft. Die Räumlichkeiten werden regelmäßull §ig gereinigt.

Die Sicherheit der Kinder wird durch das stets präsente Betreuungspersonal gewährleistet.

In der Krippe befindet sich eine Notfall-Apotheke. Das Telefon und die Notfallnummern befinden sich im Büro

12. Verpflegung

Einmal pro Woche lassen wir uns mit Nahrungsmittel beliefern. Die Kinder erhalten am Morgen ein Frühstück und am Nachmittag ein Zvieri in Form von Zwieback, Früchten und ungesüssten, Getränken. Das Mittagessen wird vom Schiguna-Team zubereitet. Wir achten auf eine kindgerechte, abwechslungsreiche und gesunde Ernährung.

Das Mittagessen für die Gruppen werden jeweils direkt am Standort zubereitet.

Am Geburtstag des Kindes darf selbstverständlich ein Kuchen mitgebracht werden. Süssigkeiten möchten wir aber sonst vermeiden.

Wir nehmen auch Rücksicht auf speziell benötigte Diäten eines Kindes wenn Sie uns diese mitteilen.

13. Schweigepflicht

Die Mitarbeiterinnen der Krippe sind verpflichtet über alle Kenntnisse, die sie von den Betreuten haben Stillschweigen zu wahren.

14. Versicherung

Eine Unfall- und Krankenversicherung sowie eine Haftpflichtversicherung sind für alle Kinder obligatorisch.


Allgemeines

Kleider

Bitte passen Sie die Kleider der Witterung an. Die Kinder sollen sich in den Kleidern beim turnen, basteln oder spielen im Freien wohl fühlen und sich auch schmutzig machen dürfen.

Wir bitten Sie ausserdem die Kleider und Schule der Kinder nach Möglichkeit anzuschreiben, es ist teils sehr schwer die Kleider den Kindern immer richtig zuzuordnen.

Windeln

Falls das Kind noch regelmässig Windeln trägt, werden diese von den Erziehungs-verantwortlichen mitgebracht.

Schmuck oder Geld

Die Kinder sollen keinen wertvollen Schmucksachen und kein Geld in die Krippe mitnehmen. Die Krippe und das Personal übernehmen keine Haftung.